Kontroversenblogger – wider den Konsenszwang

Berufsunfähigkeit, die

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Achtung, dieser Beitrag enthält unsachliche Formulierungen. Genauer gesagt bilden diese den Kern der folgenden Ausführungen. Wenn Sie trotzdem weiter lesen, erzählen Sie später nicht, es wäre Zeitverschwendung gewesen, vor der Sie nicht gewarnt worden sind.

Der Begriff der Berufsunfähigkeit scheint – womöglich etwas vorschnell – auf eine Bedeutung festgelegt. Inspiriert durch die sehr erstaunlichen Neuigkeiten rund um die in Sachen angekündigtem Zeitpunkt gründlich vergeigte Eröffnung des neuen Flughafens BER habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht. Diese teile ich gern mit Ihnen. Nach erstaunlich kurzer Zeit des Nachdenkens kam ich zu dem Zwischenergebnis, dass eine Differenzierung des Begriffs Not tut. Ich kam auf folgende noch nicht vollständige Liste ursächlicher Mängel für Berufsunfähigkeit:

  • Gesundheitsmangel Dieser auch Krankheit genannte Klassiker ist langweilig, weil bereits Teil zahlreicher Betrachtungen. Außerdem scheinen präventive Maßnahmen und innovative Ratschläge in Richtung toller Patentrezepte kaum lieferbar zu sein.
  • Qualifikationsmangel Nicht selten wirken insbesondere Personen öffentlichen Interesses heillos überfordert mit ihren Aufgaben. Bekanntester Umgang mit Qualifikationsmängels sind Aussitzen, Leugnung, sprachliche Relativierung, Ablenkung von den Tatsachen oder ständig frisch präsentable Bauernopfer. Bei Nichtprominenten kommen auch Erwerb weiterer Kompetenzen oder mehr oder minder freiwilliges Ausscheiden aus dem Aktionszusammenhang in Frage.
  • Motivationsmangel Unfreundlichkeit gegenüber der Zielgruppe, Desinteresse an der Lösung von Problemen Dritter ergänzen eine erworbene oder genetisch mitbekommene Trägheit, die sich weit über notwendige Phasen der Erholung auszudehnen erdreistet. Die Behandlung mit gesellschaftlichen Privilegien, ausufernden Boni u.ä. kann den Mangel an Motivation kurzfristig überdecken aber nicht wirklich beheben. Hier gäbe es Forschungsbedarf. Und wenn der darin besteht, ungeeignetes Führungspersonal forsch auszusortieren.
  • Umsetzungsmangel Man müsste mal… Wer ist man? Wovon hängt denkbarer Handlungsbedarf ab? Wann ist mal? Wer hat die Verantwortung für Prozess und Ergebnis? Das sind nur einige Fragen, auf die mancher mit Personalverantwortung anscheinend erschreckend wenig Antworten hat. Werden Sie ein Held, solchen Menschen – auch unaufgefordert – diese Antworten zu geben. Gern auch öffentlich. Entweder wird das etwas bewegen oder die Unfähigen werden für eine Anschlussverwendung vorgeschlagen, die sie sozialverträglich vom erwiesenen Platz ihrer Inkompetenz entfernt.

Wenn Sie meinen, die Liste gehört ergänzt, kommentieren Sie den Beitrag einfach. Wenn Sie in Versicherungen oder SEO machen, hängen Sie sich bitte hier nicht an das keyword Berufsunfähigkeit dran. Das ginge schief…

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